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Die Französische Revolution


 

Die Französischen Revolution?

Die Französische Revolution war eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte in Europa. Die feudale Monarchie war finanziell am Ende. Die Bürger wollten nicht mehr in Unterdrückung leben und sich nicht weiter ausbeuten lassen. Beeinflusst durch die Aufklärung und mit der Erklärung der Bürger- und Menschenrechte, veränderte der Aufstand des Bürgertums die Staatsmächte und die Gesellschaften in Europa. Die Losung war: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!
 

Warum kam es zur  Französischen Revolution?

► Luxus und Verschwendung im königlichen Hof in Versailles
► Sonderrechte für den Klerus
Der Kirche gehörte ein großer Teil des Grund und Bodens. Bauern mussten  Abgaben an die Kirche leisten. Die Bischöfe lebten verschwenderisch in Schlössern oder am Hof von Versailles. Sie konnten z.B. auch Zölle von den Händlern fordern.
► Sonderrechte für den Adel
► Verarmung des sog. Dritten Standes, vor allem der kleinen Händler, Handwerker und der Bauern, 98 % der Bevölkerung.
► Durch Kriege und Luxus am Hof war der Staat verschuldet. Deshalb wollte Ludwig XVI. Steuererhöhungen. Und dieses Mal auch von den adeligen Amtsträgern und hohen Persönlichkeiten, den sog. Notabeln. Diese lehnten aber ab.
► Der Dritte Stand erhob politische Forderungen. Sie wollten eine Verfassung und eine Nationalversammlung.

Wie verlief die Französische Revolution?

1788
Der König plante Steuererhöhungen. Um Unruhen zu vermeiden berief er für den Mai 1789 die Generalstände ein, je 300 Abgeordnete für Klerus und Adel und 600 für den Dritten Stand.

1789
Mai:
Die Generalstände tagen. Und sie streiten und streiten sich!
Juni: Die Versammlung des Dritten Standes tagte in einer Ballsport-Halle. Die Versammlung erklärte sich zur Nationalversammlung und beginnt mit der Ausarbeitung einer Verfassung.(Ballhausschwur!)
Juli: Der König entlässt den im Volk beliebten Finanzminister Necker. Redner riefen in Paris das Volk auf, sich zu bewaffnen!
Nun begannen die Bürger mit der Erstürmung von Klöstern, Waffenschmieden und Kasernen. Hier wurden viele Waffen erbeutet.
Am 14. Juli begann die Erstürmung der königlichen Festung der Bastille, da man wusste, dass dort große Mengen an Pulver gelagert werden. Die Bastille wurde belagert. Der Gouverneur der Bastille drohte die Festung in die Lust zu sprengen, wurde dann aber von den eigenen Leuten davon abgehalten. Daraufhin ließ er die Zugbrücke herab und die Bastille konnte gestürmt werden. Danach kommt es auch im ganzen Land zu Ausschreitungen.
August: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte durch die Nationalversammlung!
Oktober: Das Brot wurde wieder teurer. Deshalb zogen Frauen in einem Marsch von Paris nach Versailles. Sie verlangten eine Verbesserung der Lebensmittelversorgung. Sie stürmten die Nationalversammlung . Bevor sie auch das Schloss stürmten billigte der König ihre Forderungen. Die Nationalversammlung und die Königsfamilie musste von Versailles nach Paris umziehen.
November: Kirchengüter werden verstaatlicht!

1791
Die Verfassung wurde erlassen. Der König hatte nun  fast keine Macht mehr.

1792
Frankreich erklärt Österreich den Krieg. Schon zu Beginn erlitt die französische Armee Niederlagen. Soldaten und Offiziere desertierten.
Neue Unruhen in Paris!
Das Schloss des Königs in Paris wird gestürmt. Der König flieht in die Nationalversammlung. Wird aber gefangen genommen.
Eine neue Volksvertretung wird gewählt, der Nationalkonvent.
Die Marseillaise wird verfasst als Kampflied für die Armee. Heute ist sie die Französische Nationalhymne.
Im September erklärt der Nationalkonvent Frankreich zur Republik. Der König wird angeklagt.

1793
Der König wird zum Tode verurteilt und im Januar öffentlich mit dem Fallbeil hingerichtet, der Guillotine.
Die Truppen der Feinde marschieren in Richtung Paris.
Das Parlament ist gespalten in gemäßigte Girondisten (ihre Führer stammen aus der Gegend von Bordeaux, der Gironde) und den radikaleren Jakobinern (sie treffen sich häufig im Jakobs-Kloster in Paris). Unterstützer der Jakobiner waren die Sansculottes, Arbeiter und Kleinbürger von Paris.
Die Girondisten wurden aus dem Nationalkonvent vertrieben und die Jakobiner errichten eine Gewaltherrschaft. Gegen die Gegner, vor allem außerhalb von Paris,  führten sie einen blutigen Bürgerkrieg.
Die Jakobiner, mit Robespierres an der Spitze, ließen über 30 000 Bürger hinrichten.
Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Dadurch wurde die Armee stärker und schlug die anrückenden Feinde an die Grenzen zurück.

1794
Immer wieder Unruhen, da die Preise von Lebensmitteln weiter steigen. Die Gesetze der Jakobiner halfen nichts.
Die Gegner von Robespierres ließen ihn verhaften und auch er wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Ein Fünf-Männer-Direktorium, Gegner von Robespierres, übernahm die Regierung und veränderte die Verfassung. Wählen durften dann nur noch Leute, die eine bestimmte Steuer entrichten konnten. Ein Großteil der Bevölkerung wurde dadurch ausgeschlossen.

1795
Erneute Aufstände -  Sansculotten und Royalisten - in Paris, die aber keine Wirkung hatten.
Der Aufstand der Royalisten wurde unter einem gewissen Offizier mit Namen Napoleon Bonaparte niedergeschlagen.
Daraufhin bekam er den Oberbefehl der französischen Armee in Oberitalien.
Der Nationalkonvent löst sich auf und die Direktoralverfassung trat in Kraft.

1796 - 1799
In diesen Jahren versuchten immer wieder unterschiedliche Gruppen Staatsstreiche gegen das Direktorium. Es war ein ziemliches Durcheinander: Abgeordnete wurden ausgeschlossen, Wahlergebnisse angefochten. Das Direktorium konterte mit Terror.
Napoleon erhält den Oberbefehl der Pariser Armee. Unter dem Druck dieser Armee löste sich 1799 die Parlamentskammer auf und ein Konsulat übernahm die Regierung. Im Dezember erklärte der Erste Konsul Napoleon die Französische Revolution für beendet. Die Konsulatsverfassung tritt in Kraft!
 

 



Quellen und weitere interessante Links für den Geschichtsunterricht:

Film zur Französischen Revolution: https://www.youtube.com/watch?v=GNUu9gwOJ54

 

 


Das 17. Jahrhundert

 

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