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Die Anfänge

vor ca. 15 000 Jahren
Erste Siedler
kamen über Alaska nach Nordamerika. Im Laufe der Jahrtausende bildeten sich Stämme, die meist von der Jagd lebten. Nur wenige betrieben Ackerbau und Viehzucht.
Zum Zeitpunkt der Entdeckung durch die Europäer im 15. Jahrhundert gab es nur feste Siedlungen (oder Städte) an der Ostküste. Die meisten Bewohner Nordamerikas lebten weiterhin in Stammesverbindungen. Die Ureinwohner nannte man später Indianer, abgeleitet von Indien, das Kolumbus eigentlich entdecken wollte!

16. - 18. Jahrhundert
Für die Ureinwohner bedeutete die Einwanderung der Europäer eine Katastrophe. Viele wurden getötet, manche Stämme ganz ausgerottet und andere in unwirtliche Gebiete abgedrängt. Die Nachkommen der Ureinwohner stellen heute nur noch stark 1 % der Bevölkerung der USA.

Um 1000 v.Chr. entdeckten Isländer unter Leif Eriksson Grönland und die Nordküste Amerikas (Neufundland).

15. / 16. Jahrhundert
1492 kam Kolumbus zu den Karibischen Inseln (und gilt somit als Entdecker Amerikas).
1565 erste spanische Siedlung in Florida
1607 erste englische Siedlung in Virginia
1620 Auswanderer mit der May Flower in Massachusetts;

Danach geht es Schlag auf Schlag:
schwedische Siedlungen am Delaware; niederländische Siedlungen bei New York (New Amsterdam); französische Siedlungen am Sankt-Lorenz-Strom (Neufrankreich) und am Mississippi, weitere englische Siedlungen
Die Siedlungen dehnen sich aus, es entstehen kleine Staaten. (z.B. 13 britische Kolonien)

1754 - 1763 In Europa findet der 7jährige Krieg statt. Ein Kriegsschauplatz ist dabei auch Nordamerika: Franzosen gegen Briten. Im Friedensschluss 1763 wurden die meisten französischen Kolonien den Briten zugeschlagen.

In der Nachkriegsordnung wollte Großbritannien mehr Geld von den Kolonien abschöpfen und so erhöhten sie Steuern und Zölle.

In den Folgejahren wurden die Kolonien immer selbständiger und wollten sich vom Mutterland nicht mehr gängeln lassen.
Die Kolonien wollten auch ein Mitspracherecht im Londoner Parlament. Die Kolonisten waren der Meinung, dass Besteuerung ohne Mitsprache unrechtmäßig sei („No taxation without representation“).

Dann erhöhte wieder einmal das Parlament in London die Steuern, z.B. für Zucker, Tee u.a.. Die Kolonien hatten kein Mitspracherecht und sie wehrten sich. Höhepunkt war dann die Boston Tea Party. Obwohl England nach Protesten die Steuer für Tee gesenkt hatte, beschlossen die Kolonien, keinen Tee mehr von England zu kaufen. Immer mehr Amerikaner wollten die Loslösung von England.  Dann ging mal wieder ein englisches Schiff mit einer großen Ladung Tee in Boston vor Anker. Die Protestierer und Hafenarbeiter verhindern die Löschung der Ladung. Der Gouverneur von Massachusetts wollte aber trotzdem die Steuer eintreiben. Daraufhin enterten mehrere Männer (z.T. als Indianer verkleidet) das Schiff und warfen die Ladung über Bord.

Die Boston Tea Party wird Vorbild für weitere Aktionen in den anderen Kolonien.
Maßnahmen des englischen Parlaments, z.B. Schließung des Bostoner Hafens, bewirkten aber, dass die Kolonien mehr Freiheit und Selbständigkeit von England wollten.

1775 eskalierte die Lage und es kam zum Unabhängigkeitskrieg zwischen den Kolonien und den Engländern. Dieser dauerte bis 1783.

Oberbefehlshaber der Rebellen gegen Großbritannien ist George Washington.
Aber schon 1776 riefen die Kolonien die Unabhängigkeit von England aus.

Für die Kolonien verlief der Krieg zunächst nicht besonders gut. Die Briten eroberten New York und später Philadelphia. Erst mit dem Sieg in der Schlacht von Saratoga bekamen die Kolonien "Oberwasser".

Frankreich trat dann neben den Vereinigten Staaten in den Krieg ein. Die Kriegshandlungen endeten im Jahre 1781 nach der Schlacht von Yorktown.
Hier unterlagen die Briten der amerikanisch-französischen Allianz in einer der heftigsten Schlachten.

Im September 1783 unterzeichneten die Kriegsparteien den Frieden von Paris. Die Vereinigten Staaten wurden auch von den Briten anerkannt.

Am 17. September 1787 wurde ein Verfassungsentwurf verabschiedet. Er stärkte die Zentralregierung, gab aber den einzelnen Staaten  auch ein hohes Maß an Autonomie. Der Entwurf musste nun durch die Staaten (Connecticut, Delaware, Georgia, Maryland, Massachusetts, New Hampshire, New Jersey, New York, North Carolina, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Virginia) ratifiziert werden. Nach der Ratifizierung und dem Zustandekommen des ersten Kongresses wurde die Bill of Rights beschlossen.

George Washington wurde erster Präsident der Vereinigten Staaten 1789 – 1797. Er war der ehemalige Revolutionsgeneral und Vorsitzende des Verfassungskonvents, ein wohlhabender Sklaven- und Plantagenbesitzer aus Virginia. Er gewann die Wahl 1789 einstimmig.

 

 


Quellen und weitere interessante Links für den Geschichtsunterricht:

- Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg:
www.youtube.com/watch?v=Sway2OcKM6E (ca. 43 Minuten)
- wissen4all (12 Filme zur Geschichte Amerikas)
 

 


Das 17. Jahrhundert

 

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