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Athen

Die Griechische Antike / Alexander der Große

Quiz zum antike Athen / Kreuzworträtsel zu: Das antike Griechenland  Kultur der Griechen


um 800 - 600
v.Chr.

Die Polis Athen

Die Lage Athens




Aristokratie



Areopag

Archonten


Griechische Kolonisation



 Phalanx
Hopliten



Soziale Gegensätze

Die Polis Athen (Stadtstaat Athen) bildete das Zentrum der Athener. Dieses Gebiet umfasst die gesamte  Halbinsel Attika. Zur Polis gehörten die umliegenden Bauern- und Fischersiedlungen. Mit “polis” wird also einmal die Stadt und das Umland bezeichnet, zum anderen auch die politische Gemeinschaft der Bürger.  Der Hafen von Athen war Piräus. Insgesamt wohnten dort zur Blütezeit Athens ca. 300 000 Bürger. Zentrum der Stadt bildete ein Hügel (Akropolis) mit dem Tempel der Göttin Athene.

Die eingewanderten Stämme hatten an der Spitze einen König. Durch schwache Könige bekamen vornehme Familien (Adel) immer mehr Einfluss. Um 800 v.Chr. übernahmen sie die Macht und setzten den König ab. Diese Regierungsform (Adelsherrschaft) nennt man Aristokratie. Der Adel, das waren die reichen Grundbesitzer, Großhändler mit Transportschiffen und Unternehmer.

Es gab einen Adelsrat (Areopag), dieser war das oberste Gericht und vertrat den Staat gegenüber dem Ausland.
Die Volksversammlung beschloss Gesetze und wählte die Regierungsbeamten (Archonten). Aber auch in der Volksversammlung durften nur Adlige reden, ebenso durften nur sie ein Archontenamt ausüben.

In dieser Zeit weitete sich auch der internationale Handel aus. Es war sogar so, dass griechische Händler neue Städte gründeten - vor allem an der kleinasiatischen Küste - um von dort aus Handel bis nach Persien und Ägypten zu treiben. Durch die Einführung von Silbermünzen (mit einer Eule) als Bezahlung nahm der reine Tauschhandel ab.

Auch die Kriegführung war dem Adel vorbehalten, dies war gar nicht anders möglich, weil nur die Reichen die teure Ausrüstung bezahlen konnten. Gekämpft wurde in einer Schlachtreihe, der Phalanx.. Die schwerbewaffneten Fußtruppen waren die Hopliten.

Mit der Zeit wurden die Reichen immer reicher und die Armen (kleine Bauern, Hirten, Fischer) immer ärmer. Viele mussten sich selbst verkaufen und wurden Sklaven. Da immer mehr Athener immer weniger Rechte besaßen, bestand die Gefahr eines Aufstandes.

594 v.Chr

Die Gesetze Solons



Die Anfänge der Demokratie (Herrschaft des Volkes
(demos = das Volks)

.Etliche Bürger Athens sahen die Gefahr eines Aufruhrs in Athen und so wurde Solon als Schiedsrichter zwischen Arm und Reich beauftragt ausgleichende Gesetze zu erarbeiten.

Die war der erste Schritt von der Aristokratie zur Demokratie.

Beschlossen wurde:
- alle Schulden werden erlassen
- Beseitigung der Sklaverei
- mehr Rechte für das normale Volk in der Volksversammlung
- Einsetzung von Volksgerichten
- nur Reiche können ein Archontenamt übernehmen
- nur Reiche dürfen Mitglied im Areopag sein

Die Gesellschaft wird in vier Klassen eingeteilt
1. Klasse: Großgrundbesitzer und Kaufleute
Rechte: Besetzung hoher Ämter
2. Klasse: Großbauern, Handwerker, Unternehmer
Rechte: Besetzung mittlerer Ämter
3. Klasse: Kleinbauern, Kleinhändler, Kleinhandwerker, Fischer
Rechte: Teilnahme an der Volksversammlung
4. Klasse: Lohnarbeiter                                                                      

Diese Verfassung Solons basierte auf Grundbesitz und Einkommen, d.h. die ärmeren Schichten hatten nicht die gleichen Rechte wie die Reichen.  Deshalb gab es in den folgenden Jahren immer wieder Unzufriedenheit. Dies führte einmal sogar so weit, dass für kurze Zeit ein einzelner Mann die Macht an sich riss (Tyrannenherrschaft durch Peisistratos).                    

510 v.Chr.

Gesetze von Kleisthenes

Die Demokratie entwickelt sich

Die Volksversammlung







Der Rat der 500




Die Volksgerichte





Diäten

Als die Unzufriedenheit immer mehr zunahm, erarbeitete Kleisthenes eine neue Verfassung.. Die wichtigsten Veränderungen gegenüber der Verfassung von Solon waren: Die Gleichstellung aller freien Bürger Athens und die Neuverteilung der Macht (Volksversammlung, Rat der 500 und die Volksgerichte)

Die Volksversammlung (Ekklesia):
- beschließt Gesetze
- wählt Beamte, Richter und Offiziere
- entscheidet über Krieg und Frieden
- kontrolliert Regierung und Militär
- jedes Jahr einmal entschied die Volksversammlung darüber, ob ein Bürger die innere Sicherheit Athens bedrohte. Dieser wurde dann nach Abstimmung (Scherbengericht, da der Name auf eine Tonscherbe geschrieben wurde) für 10 Jahre des Landes verwiesen. Dadurch wurde verhindert, dass ein einzelner Mann (Tyrann, Diktator) das Land beherrschte.
Der Rat der 500:
- Mitglieder waren jeweils 50 Bürger aus allen 10 Wahlkreisen Athens
- Alle Schichten waren gleichmäßig vertreten
- Zuständigkeit für alle Staatsgeschäfte
- Vorbereitung der Volksversammlung
- jeden Tag bestimmte das Los einen Vorsitzenden, also das Staatsoberhaupt
Die Volksgerichte:
- die Mitglieder werden von der Volksversammlung gewählt
- zuständig für die Verbrechensbekämpfung und die Gerichtsverfahren
- Kontrolle der Märkte und Häfen

Wichtigste Änderung: Jeder freie Bürger konnte für jedes Amt kandidieren. Um eine Gleichbehandlung zu gewährleisten, wurden die Ämter mit der Zeit sogar durch Los verteilt. Um zu vermeiden, dass ärmere Bürger durch die vielen Sitzungen und durch die Ausübung eines Amtes keine Zeit mehr hatten selbst Geld zu verdienen, wurde Diäten, d.h. Sitzungsgelder, eingeführt.

In Athen herrschte nun das Volk, aber nur die freien Männer Athens und keine Frauen. Aus jeder Familie war nur das Familienoberhaupt vertreten. Außerdem hatten auch die Sklaven keine Rechte, ebenso ausländische Geschäftsleute (Metöken), die sich in Athen niedergelassen hatten.

462 -  429 v.Ch.

Die athenische Demokratie erreicht ihre Vollendung

Perikles (500 - 429)

ein demokratischer Staatsmann

462 v.Chr. gehen auf Antrag von Perikles alle politischen Entscheidungen endgültig an Volksversammlung, Rat der 500 und die Volksgerichte.

Von 443 bis 429 wählten die athener Bürger Perikles jedes Jahr neu zu ihrem Staatsoberhaupt (Stratege=Leiter des Staates und Feldherr)  (perikleisches Zeitalter). Er war ein echter Demokrat und versuchte nie alleine zu herrschen. Durch seine Redekunst überzeugte er aber die Volksversammlung immer wieder aufs Neue. Seine Macht war so groß, dass sein Gegenspieler Thukydides sagen konnte: Athen ist dem Namen nach eine Demokratie, aber in Wirklichkeit die Monarchie eines Mannes. In seine Zeit fallen Verbesserungen der Demokratie (z.B. die Rechte des 3. Standes) und die Stabilisierung dieser Regierungsform. Perikles war auch mit vielen Künstlern, Dichtern und Wissenschaftlern befreundet, deshalb war diese Zeit auch die Zeit der Kunst, der Dichtung und Philosophie.

Was veränderte sich noch durch Perikles?
- Unterstützung durch den Staat für die Armen
- Neuordnung des Seebundes
- Einführung der Demokratie in den Mitgliedsstaaten
- verlässliche Kultur- und Außenpolitik
- Bau der Akropolis (Schaffung von Arbeitsplätzen), und Bau der großen Mauer von Athen bis Piräus.

Zwei Jahre nach dem Ausbruch des peloponnesischen Krieges (Krieg mit Sparta) starb Perikles an der Pest.

 

Bürger und Bürgerinnen Athens

Bürger von Athen war man nur, wenn beide Elternteile Athener waren. Das wirtschaftliche Leben und das politische Leben (z.B. Volksversammlung) blieb den Männern vorbehalten. Die Frau war unter der Vormundschaft des Mannes oder Vaters. Innerhalb des Hauses war sie aber die Hausherrin. Sie vertrieb sich die Zeit mit Spinnen und Weben, nähte Kleider und war für die Erziehung der Kinder zuständig. Die Töchter, die ausschließlich im Haus erzogen wurden, wurden oft schon mit 15 Jahren verheiratet. Es gab in den Häusern eigene Frauengemächer. Die Frau sorgte für die Bewirtung. Sie verließ das Haus nur in Begleitung einer Sklavin zu Festen oder Theateraufführungen. Einkäufe erledigten ein Sklave oder der Mann. In ärmeren Familien arbeitete die Frau oft auf dem Feld oder auf dem Markt. Heiratspläne waren Sache der Eltern, vor allem die Mädchen hatten keine Meinung zu äußern.
Sklaven: Nach Kriegs- und Eroberungszügen wurden die Unterworfenen oft als Sklaven mitgenommen, auch Frauen und Kinder. Sklaven waren vollkommen rechtlos und ihr Besitzer konnte mit ihnen machen was er wollte. Auch konnte man wegen zu hoher Schulden, die man nicht mehr zurück zahlen konnte, Sklave werden. Auch die Frau und die Kinder wurden versklavt. Sklaven konnte man auch auf den Sklavenmärkten kaufen. Am besten erging es den Haussklaven, die oft sehr fürsorglich behandelt wurden. Man schätzt, dass zur Zeit von Perikles über 120 000 Sklaven in Athen lebten.
 

Das wirtschaftliche Leben in Athen

Athen war eine Stadt, in der Handwerk, Industrie und Handel blühte. Hergestellt wurden vor allem schwarz-rot bemalte Tongefässe, Schmuck, Waffen, Werkzeuge, aber auch Statuen usw. die in die ganze bekannte Welt verkauft wurden. Großartige Gebäude und Tempel wurden gebaut. Auch der Schiffsbau in den Werften von Piräus florierte, da man mit den  griechischen Inseln, Kleinasien, Syrien, Italien und Ägypten Handel trieb. Athenische Bürger alleine konnten dies nicht erarbeiten, so beschäftigte man neben vielen Sklaven auch Arbeitskräfte aus dem Ausland.
 

Kunst und Architektur

Zunächst wurden bei Tempelbauten Holzsäulen, Holzbalken und Lehmziegelwände verwendet. Seit ca. 500 v.Chr. baute man die Säulen und die Gebäude aus Massiv-Stein. Die Dachkonstruktion bestand aber weiterhin aus Holzbalken. Man bearbeitete Kalkstein und z.T. auch Marmor. Die Steine waren so genau behauen, dass Säulen und Gebäude ohne Mörtel aufeinander gesetzt werden konnten. Heute sieht man die Tempel in Griechenland nur in Kalkstein-Weiß, tatsächlich waren sie aber kräftig farbig, vor allem in Blau und Rot. Im Inneren des Tempelgebäudes (der cella) standen prächtige Statuen aus Marmor, Gold und Elfenbein. Wände und Giebel waren reich verziert mit Reliefs aus Stein und Gold. Es waren vollkommene Kunstwerke und deshalb wurden sie auch zum Vorbild für Künstler in Rom, der Renaissance und der Neuzeit.

Die beiden bedeutendsten Tempelbauten stehen in Olympia (Zeustempel) und in Athen auf der Akropolis (Tempel der Göttin Athene).

Eine weitere architektonische Meisterleistung waren die vielen Theaterbauten. Um die kreisrunde Spielfläche (Orchestra) strecken sich treppenförmig die Sitzreihen nach oben. Bis zu 15 000 Zuschauer hatten Platz und die Akustik war so gut, dass man ganz oben noch das Flüstern auf der Bühne vernahm.
 

Literatur und Theater

Dichterisches Vorbild für die Griechen war Homer. Über das Leben Homers gibt es wenig Beweisbares. Eine Zeitlang hielt man ihn sogar für eine legendäre Figur und man meinte, dass “Die Ilias” und “Die Odyssee” sogar von mehreren Dichtern geschrieben wurde. Heute ist klar, dass Homer wirklich gelebt und die beiden Heldendichtungen verfasst hat. Nicht in Griechenland, sondern im 9. Jht.v.Chr. in Smyrna in Kleinasien, in der Nähe der Stadt Troja. Gestorben ist er auf der Insel Ios. Gegen Ende seines Lebens erblindete er. Homer ist einer der größten in der Weltliteratur und hat bis heute viele Literaten beeinflusst, u.a. auch Goethe.
Vor allem zwei Gattungen beherrschen die griechische Literatur des 5. und 4. Jhts. v.Chr.:

Theaterstücke: Die bekanntesten Vertreter waren: Aischylos (525 - 456), Sophokles (497 - 406), Euripides (480 - 406), Aristophanes (445 -385) und Menander (343 -290)
Geschichtsschreibung: Die bekanntesten Vertreter waren: Herodot von Halikarnassos (484 - 425), Thukydides (460 - 396) und Xenophon (430 - 354)

Das Theater
Theater bedeutet Schauspiel und Schauplatz.. Die Orchestra - die halbkreisförmige Mitte des Theaters - war der Spielplatz, auf dem der Chor sang und getanzt wurde. Dahinter lag die Skene, auf der Schaupieler auftraten. Die Schauspieler traten in Masken aus Holz oder Leinwand auf. Sie standen auf hohen Stelzschuhen.

 Ursprünglich  wurden zu Ehren des Gottes Dionysos Kultspiele veranstaltet. Die Schauspieler trugen lange Monologe (der Text wird von einer Person gesprochen) vor und es sang ein großer Chor. Mit Aischylos kam der Dialog (Zweigespräch). Auch die Inhalte der Theaterstücke veränderten sich mit der Zeit: Zunächst waren die Inhalte der Theaterstücke sehr  religiös, später  kamen dann auch bürgerliche, soziale und gesellschaftskritische Themen dazu.

Die Handlung auf der Bühne nannte man Drama. Der Autor des Dramas nennt man Dramatiker, Mitarbeiter am Theater ist der Dramaturg. Er wählt die Stücke aus und setzt sie in Scene. Ein Drama kann eine Tragödie, Komödie oder Tragikomödie sein.

Die Komödie ist ein Drama mit komischen Handlungsabläufen und gutem Ausgang. Eine Tragödie ist ein Trauerspiel, dessen Helden in einem unausweichbaren Schicksal untergehen. Eine Tragikomödie hat tragische Elemente aber einen glücklichen Ausgang. Die Masken tragen die typischen Eigenschaften des darzustellenden Charakters. Der Sinn der Masken war, die Wichtigkeit des Charakters zu zeigen, ohne Einflussnahme durch die Mimik des Schauspielers.
 

Die Philosophie

Mit der Philosophie (Weisheitslehre) wollten ihre Lehrer (Sophisten) den Menschen eine allgemeine Bildung vermitteln und sie lebenstauglich machen. Sie wollten alles was sie sahen und erlebten erklären und berechnen. Die ersten Philosophen lebten in Kleinasien (z.B. Thales von Milet um 600 v. Chr.). Die wichtigsten griechischen Philosophen im 5. und 4. Jh. waren:

Protagoras (Der Mensch ist das Maß aller Dinge!)
Sokrates (469 - 399) Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Platon (427 - 347) (Die Haupttugenden sind: Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit, Gerechtigkeit) begründet die philophische Akademie in Athen,
Aristoteles (384 - 322) Begründer des Lykeions in Athen, Lehrer von Alexander d. Großen und er entwickelt neue Wissenschaftszweige.

Die Philosophen beschäftigten sich aber nicht nur mit der Geisteswissenschaft, sondern auch mit Mathematik, Astronomie, Geologie oder Medizin:
- Ptolemaios erforschte das Universum; er glaubte, dass die Erde den Mittelpunkt darstellt
- Pythagoras, Euklid und Archimes beschäftigten sich mit Mathematik und Geometrie
- Hippokrates forschte in der Medizin und jeder Arzt in Athen musste den Eid des Hippokrates schwören (... Ich schwöre, dass ich die Grundsätze der gesunden Ernährung und Lebensweise nach bestem Wissen und Können zum Heil der Kranken anwenden werde, dagegen nie zu ihrem Verderben und Schaden...)
 

Die Ausbildung der Jugend

Wichtig für alle freien Bürger Athens war, dass sie lesen und schreiben konnten. Die Kinder wurden von einem Sklaven unterrichtet oder zur Schule begleitet. Vor allem die Texte Homers mussten die Schüler auswendig lernen.

Später wurde das Gymnasion (zunächst eine Sportschule) der Mittelpunkt des Lernens. Die wichtigsten Fächer waren: Rhetorik (die Kunst der freien Rede), Grammatik, Rechnen, Zeichnen, Geschichte, Geographie, Musik, Turnen, Fechten und Speerwerfen. Geschrieben wurde auf wachsüberzogenen Tafeln.
 

Die griechische Götterwelt

Am Anfang aller Dinge war das Chaos, als nächstes erschien die vollbusige und ewige Gaia (Mutter Erde) und danach Eros (Liebe)...Gleich danach, als das Chaos erschaffen war, erschien Gaia, die allesumfassende Mutter. Sie gebar den Uranus (Himmel), die Berge und das Meer. Sie ging eine Verbindung mit Uranus ein und sie schufen die 1. Götterdynastie:...

1. Götter - Dynastie
Begründer waren Gaia und Uranus
Zwölf Titanen
, 6 männliche (Okeanos, Koios, Krios, Hyperion, Japetos und Kronos) und 6 weibliche (Thetys, Theia, Themis, Mnemosyne, Phoibe und Rhea)
Die Kyklopen (einäugige Giganten) waren Brontes (Donner), Steropes (Blitz) und Argos (Strahl)
Die Hekatoncheires (Giganten mit 100 Händen und 50 Köpfen) waren Kottos, Gyges und Briareos.

Gaia und Uranus hatten unzählige Kinder. Kronos und die anderen Titanen entmannten Uranus im Schlaf. Uranus verlor seine Macht und Kronos wurde der neue Herrscher. Die Blutstropfen von Uranus fielen auf die Mutter Erde und sie gebar die drei furchterregenden Erinyen und die Nymphen. Um die abgeschnittenen Geschlechtsteile des Uranus, sammelte sich Schaum im Meer und es entstieg Aphrodite, die Göttin der Liebe und Schönheit. Kronos heiratete seine Schwester Rhea und sie gründeten die

2. Götter - Dynastie
Begründer Kronos und Rhea
Die Kinder: Hestia, Demeter, Hera, Hades (Pluton), Poseidon, Zeus
Dem Kronos wurde geweisagt, dass einer seiner Söhne ihn entthronen würde. So verschlang er alle seine Kinder und Rhea war verzweifelt. Nach der Geburt von Zeus wickelte sie einen Stein in Windeln. Kronos verschlang den Stein und Zeus wurde der Begründer der dritten Dynastie.

3. Götter - Dynastie
Begründer Zeus
Dies war die Dynastie der Götter des Olymps. Diese Götter erhoben sich gegen die Vorfahren und sie schufen eine menschenähnliche Religion für die gesamte griechische und später auch römische Welt, die von der Vernunft geprägt war.  Die Götter des Olymp: Zeus, Poseidon, Hades (Pluton) Demeter, Athena, Apollo, Artemis Hermes, Ares, Aphrodite, Hephaistos, Hestia, Dionysos, Pan, Asklepios.
 

Die Olympischen Spiele

Die Olympischen Spiele wurden in Olympia auf der Insel Peloponnes zu Ehren des höchsten griechischen Gottes Zeus veranstaltet. Sie fanden damals wie heute alle vier Jahre statt. Mit dem Jahr 776 v. Chr. begannen die Griechen ihre Zeitrechnung in Olympiaden. Wenn die Zeit einer Olympiade gekommen war, wurden alle Streitigkeiten, Prozesse oder Kriege für mindestens zwei Monate eingestellt. Teilnehmen an den Wettkämpfen durften nur die freien Griechen. Frauen, Sklaven und Barbaren waren ausgeschlossen. Die Männer kamen aus allen Staaten Griechenlands. Für Frauen wurden eigene Spiele durchgeführt. Die Spiele dauerten fünf Tage und sie wurden mit feierlichen Götterdiensten, Opfern und Festzügen eröffnet. Die Wettkämpfer mussten einen Olympischen Eid ablegen, in dem sie versicherten, dass sie griechischer Abstammung und frei waren, dass sie sich gut vorbereitet hatten und die Regeln für die Wettkämpfe und die Richtersprüche anerkennen werden. Die wichtigsten Sportarten waren: Wettlauf, Fünfkampf (Laufen, Springen, Ringen, Diskus- und Speerwerfen), Faustkampf und Wagenrennen. Die Sieger bekamen einen Ölzweig, auch durfte er eine Statue in Olympia aufstellen. In seinem Heimatstaat brauchte er keine Steuern mehr bezahlen und bekam auch sonstige Vergünstigungen wie z.B. lebenslangen Unterhalt auf Staatskosten.

Zur Zeit der Spiele waren bis zu 40 000 Menschen in Olympia. Dies nutzten auch Schriftsteller und Philosophen und stellten ihre Werke der Öffentlichkeit vor. Im Jahre 394 n.Chr. verbot der römische Kaiser Theodosius die Olympischen Spiele als heidnisches Brauchtum. Erst 1896 wurden sie durch den Baron von Coubertin wieder zum Leben erweckt.
 

Das Orakel von Delphi

Der Sage nach ließ Zeus zwei Adler aufsteigen, einen im Osten, einen im Westen. An der Stelle, wo sie sich trafen, ließen sie den Heiligen Stein auf die Erde fallen. Diese Stelle war von nun an das Zentrum der Welt und es wurde “Omphalos” (Nabel der Welt) genannt. Hier entstand die bedeutendste Orakelstätte des Altertums.

Man feierte hier Feste und Spiele zu Ehren der Götter. Aus allen Gegenden Griechenlands und der damals bekannten Welt pilgerten die Menschen nach Delphi zum Tempel Apollons um vor wichtigen und schwierigen Entscheidungen (Krieg, Heirat, Geschäft...) den Gott um Rat zu fragen. Am Eingang des Tempels stand: Erkenne Dich selbst! und Nichts im Übermaß! Die Antwort des Gottes verkündete eine Priesterin, die Pythia. Sie war das Orakel. Die Orakelsprüche enthielten keine eindeutige Anweisung, sondern waren doppelsinnig und düster, so dass man den Spruch selbst deuten musste. Die Pythia geriet durch das Einatmen von berauschenden Düften und das Kauen von Lorbeerblättern in einen Trancezustand. Die Antwort der Pythia wurde von Priestern immer in einen Zweiteiler gefasst.

Einst ließ auch Krösus, der König der Lyder, bei der Pythia anfragen, ob er die Perser angreifen solle, die sein Reich am Fluss Halys bedrohten. Die Antwort des Orakels lautete: “Wenn du den Halys überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören...” Krösus griff die Perser an und dadurch wurde sein eigenes Reich durch die Perser zerstört.
 

Sparta

Von allen griechischen Staaten erlangte nur Sparta auf der Insel Peloponnes eine Bedeutung wie Athen. In der Stadt Sparta wohnten die Spartiaten (Ursprung waren die eingewanderten Dorer). Die umliegenden Gebiete standen unter ihrer Macht. Die Mehrzahl der Bauern waren abhängig (Heloten) und wurden wie Sklaven behandelt. Es gab nur wenige freie Bauern (Periöken), die aber keine politischen Rechte besaß.

Sparta war eine Aristokratie. Nur die adligen Spartiaten hatten alle Rechte. An ihrer Spitze standen zwei Könige (Heerführer und Opferpriester).  Politisch entscheidend war aber der Rat der Alten. Die Mitglieder der Rats waren alle über 60 Jahre alt. Die Beschlüsse musste die Volksversammlung (alle waffenfähigen Männer über 30) absegnen.

Der Einzelne galt nichts, es zählte nur der Staat (und der Staat waren die Spartiaken). Jeder Mann musste Krieger werden und die höchsten Tugenden waren Gehorsam und Tapferkeit. Schwächliche und verkrüppelte Kinder wurden gleich nach der Geburt ausgesetzt.

Die Erziehung: Bis zum 6. Lebensjahr waren die Knaben bei der Mutter, dann wurden sie zu Kriegern ausgebildet. Sie lebten alle zusammen in Zelten. Auch erwachsene Männer waren nur nachts bei ihrer Familie. Es wurde - im Gegensatz zu den Athenern - kein Wert auf Lesen, Schreiben, Forschen oder die Rhetorik gelegt.
 


Quellen und weitere interessante Links für den Geschichtsunterricht:
www.wcurrlin.de/links/basiswissen/basiswissen_alte_griechen.htm
 





Das 17. Jahrhundert

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